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„Im dritten Programmpunkt, dem Klarinettenkonzert (alla Polacca) von C.M von Weber, begleitete die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen den jungen Solo-Klarinettisten Kilian Herold. Orchester und Solist ergänzten sich vorzüglich. Die musikalische Komplexität des Werkes benötigt einen souveränen und erfahrenen Interpreten mit Mut und Faible für die leidenschaftliche Erregtheit des Stückes. Kilian Herold meisterte diese große Aufgabe mit scheinbarer Mühelosigkeit und sensiblem Interagieren auf höchstem Niveau.“

IOCO, 05/31/2010

"Angenehme Gegensätze:
 die zweite Klarinettensonate von Brahms wirkt in der Interpretation von Kilian Herold wie ein sanfter Gruß an die herbstliche Natur. Es ist ein Spätwerk, das alle Schroffheiten abgestreift hat und voller Zartheit die dunkleren Farben der Klarinette auslotet. Kilian Herold und Amir Katz haben ein romantisches Klarinettenalbum eingespielt, bei dem die Grenzen zwischen Solo und Begleitung aufgehoben sind. Das Resultat ist Resonanz statt Dominanz und damit ein feines Hörvergnügen.“

Kulturradio, 10/25/2012

„Kilian Herold, 2004 bis 2011 Soloklarinettist der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und seitdem in gleicher Funktion bei den SWR-Sinfonikern Baden-Baden Freiburg, versteht es in wunderbarer Art und Weise, diese ganz unterschiedlichen musikalischen Stimmungen mit einer schier unglaublichen Palette von dynamischtonlichen Nuancierungen darzustellen. Mit souveräner Technik meistert er zudem selbst vertrackteste Passagen scheinbar spielerisch. In dem aus Israel stammenden Amir Katz hat Herold einen in jeder Beziehung adäquaten Partner gefunden. Neben aller gestalterischen Sorgfalt lassen sich die beiden Ausnahmemusiker stets Freiräume für Spontaneität und Spannung.“

Fono Forum, 10/01/2013

„Kilian Herolds Klarinettenton ist samtweich und klingt sehr lyrisch. Man staunt über diese Schönheit, die auch klangtechnisch hervorragend abgebildet ist. Und um so erstaunlicher ist das, weil das erste Werk dieser Platte die Sonate Es-Dur von Johanns Brahms ist, ein Werk, das nun wirklich nicht selten eingespielt wurde. Dennoch ist Kilian Herold klanglich erste Wahl.“

Klassik.com, 11/27/2013
Um die Zukunft des Ausnahmemusikers Herold hingegen muss man sich nicht sorgen. Seine Interpretation von Carl Nielsens Klarinettenkonzert op. 57 ist von hinreißender Eleganz, Schönheit und – Virtuosität. Untrüglich ist sein Gespür für Organik und Logik von Phrasierungen; in der Solokadenz des ersten Satzes addieren sich diese Stärken zu phantastischer Expressivität – die Klarinette als Zauberin archaischer Klänge. Der Adagio-Satz berührt mit der traumsicheren, weltfernen Kantilene, mit einem Pianospiel, wie es zarter nicht sein kann. Da vereinigt sich die Weltentrücktheit aus dem Mittelsatz zu Mozarts A-Dur-Klarinettenkonzert mit den Abstraktionen des 20. Jahrhunderts. Badische Zeitung, 07/17/2015
Roth's balletic tempos and some exquisite passages from the clarinettist Kilian Herold made this a gripping performance, the smoky pall of the elegy stiflingly sad. The Times, 08/28/2015